Neues Projekt zur Entwicklung der sicheren Nutzung von Ammoniak als Schiffskraftstoff gestartet.

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Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. (MHI) wird sich an einem neu gestarteten Projekt zur Entwicklung von Richtlinien für die sichere Nutzung von Ammoniak (NH3) als Schiffskraftstoff im Rahmen der Energiewende-Strategie des Konzerns beteiligen.

Das Projekt wird vom Maersk Mc-Kinney Moller Center for Zero Carbon Shipping geleitet, einem Forschungsinstitut, das gegründet wurde, um die Dekarbonisierung der Schifffahrtsindustrie zu fördern. MHI wird sich als Gründungspartner des Zentrums beteiligen, hauptsächlich durch zwei Unternehmen der Gruppe: Mitsubishi Shipbuilding Co., Ltd. und Mitsubishi Heavy Industries Marine Machinery & Equipment Co, Ltd. An dem Projekt wird auch die britische Schiffsklassifikationsgesellschaft Lloyd's Register Group Limited LR beteiligt sein. Das Ziel ist die Dekarbonisierung der Seeschifffahrt durch die sichere Verwendung von Ammoniak als Schiffskraftstoff.

Die Verwendung von Ammoniak als Schiffskraftstoff wird als potenzielle langfristige Lösung für die Schifffahrtslogistik im Rahmen des Übergangs zu einer kohlenstofffreien Wertschöpfungskette in der Schifffahrtsindustrie begeistert aufgenommen. Grünes Ammoniak wird durch Wasserelektrolyse in einem kohlenstofffreien Produktionsprozess unter Einsatz erneuerbarer Energien hergestellt. Obwohl grünes Ammoniak keine Kohlenstoffemissionen verursacht, ist es hochgiftig. Um grünes Ammoniak als sicheren und nachhaltigen Schiffskraftstoff einzuführen, ist die Festlegung von Sicherheitsrichtlinien für seine Verwendung unerlässlich, einschließlich der Durchführung spezifischer Bewertungen der Sicherheit für Menschen, Schiffsanlagen und die Umwelt.

Gegenwärtig ist die Schifffahrtsindustrie für etwa 3 Prozent der weltweiten Kohlenstoffemissionen verantwortlich, und da andere Industrien schrittweise dekarbonisiert werden, wird dieser Prozentsatz in den nächsten Jahrzehnten höchstwahrscheinlich steigen. In Zukunft wird die MHI Group durch die Integration ihrer eigenen Erfahrungen mit Ammoniak-Transportern und Ammoniak-Produktionsanlagen zusammen mit dem Wissen und der Problemlösungserfahrung, die sie durch ihre Beteiligung an dem neuen Projekt sammeln wird, dazu beitragen, die sichere Einführung von Ammoniak als alternativem Schiffskraftstoff zu beschleunigen, die Schifffahrtslogistik weiter auszubauen und die Umweltauswirkungen, eine globale Herausforderung, zu verringern.

Quelle: Japan Ship Machinery and Equipment Association (JSMEA)