Auslaufende Subventionen sorgen für Projektboom

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China lässt seine festen Einspeisetarife für Onshore-Projekte bis Ende 2020 und für Offshore-Vorhaben bis Ende 2021 auslaufen. Dies hat einen Boom an Projekten zur Folge.

China zählt in der Windkraftbranche weltweit zur Spitzengruppe. Im Rahmen seiner Fünfjahresprogramme sowie des langfristigen Aktionsprogramms für eine innovative Energiewende (2016 bis 2030) verfolgt das Land den Ausbau erneuerbarer Energien. Als Benchmark gilt inzwischen die Preisparität zum Kohlestrom. Bereits 2021 erhalten neue Onshore-Windprojekte keine subventionierten Einspeisetarife mehr.

Allein 2019 wurden nach Angaben der China Wind Energy Association (CWEA) in China 25,7 Gigawatt Onshore-Windkraftanlagen und 1,5 Gigawatt Offshore-Anlagen installiert. Gemäß dem Global Wind Energy Council (GWEC) gingen in China 2019 knapp 23,8 Gigawatt Onshore sowie 2,4 Gigawatt Offshore neu ans Netz - ein Rekord. Laut GWEC stellte China allein 43,3 Prozent aller 2019 weltweit neu installierten On- und Offshore Windkraftkapazitäten.

China ist Unterzeichner des UN-Klimaschutzabkommens von Paris und will seine CO2-Intensität bis 2030 um 60 bis 65% (auf Basis 2005) senken. Die Spitze der Treibhausgasemissionen soll spätestens 2030 erreicht sein. Nun hat Präsident Xi Jinping auf der Versammlung der Vereinten Nationen im September 2020 via Videolink mitgeteilt, dass China bis 2060 Klimaneutralität erreichen wolle.

Quelle: gtai

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