IHS: Shipping Market Outlook Juni 2020

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Die Schifffahrtsindustrie passt sich an die Ereigniskette von 2020 an - mit negativen Auswirkungen für den Schiffbau

Die Ereignisse des Jahres 2020 haben sicherlich die Pläne vieler Unternehmen verändert, und unweigerlich hat die COVID-19-Pandemie die Schifffahrt und den Schiffbau beeinflusst, mit einigen Auswirkungen, die im späteren Verlauf des Jahres zu spüren sein werden.

Der diesjährige Schwerpunkt sollte der Übergang zur IMO 2020 (Reduzierung des Schwefeloxid-Ausstoßes um 85 % zum 01.01.2020) sein. Aufgrund der höheren Einhaltungskosten im Zusammenhang mit die Gesetzgebung erwartete IHS eine stärkere Unterbrechung der Schiffsversorgung durch Nichtverfügbarkeit von schwefelarmem Heizöl (LSFO), verstärkter Einbau von Scrubber-Anlagen sowie eine vermehrtes Abwracken von Altschiffen. Bis heute ist nichts davon eingetroffen.

Stattdessen haben der plötzliche Rückgang der Rohölpreise, verursacht durch das erhöhte Angebot Saudi-Arabiens, und der Absturz der Rohölnachfrage aufgrund der Lockdown-Maßnahmen im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie die Auswirkungen des IMO-2020-Übergangs gedämpft. So wurde u.a. der Einbau von Scrubbern aufgrund der dafür notwendigen Investitionen und deutlich verlängerter Investitionsrendite vielmals verschoben.

In ihrem neuesten Ausblick auf den Schifffahrtsmarkt gibt IHS Markit Einblicke in die Beeinflussung durch COVID-19 sowie in die Aktualisierung und den Übergang zur IMO 2020.

Unsere Mitglieder können den englischsprachigen Bericht anfordern bei

Verena Röschmann, VDMA, Marine Equipment and Systems
Tel.: +49 40 507 207-11, E-Mail: verena.roeschmann@vdma.org

oder alle Newsletter-Unterlagen gesammelt anfragen mit dem Antwortbogen, der dem letzten Artikel des Rundschreibens beigefügt ist.

Weitere Informationen und Berichte zu diesem Thema finden Sie auf der Website von IHS Markit.