Schiffbau-Zulieferer: Corona-Krise beschleunigt Neuorientierung

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2019: Umsatz, Auftragseingang und Beschäftigtenzahl gestiegen - 2020: Corona-Krise stoppt den Aufschwung - Wichtige Markttreiber: Digitalisierung, Diversifizierung und grüner Antrieb

Jahrespressekonferenz der AG MES an historischem Ort, nämlich in der Kuppel des Hafen-Clubs an den Hamburger Landungsbrücken. Hier arbeitete Helmut Schmidt als Innensenator mit seinem Krisenstab während der verheerenden Sturmflut 1962.  
 
Die deutsche Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie hat nach einem guten Geschäftsjahr 2019 mit gestiegenen Beschäftigtenzahlen, Umsätzen und Auftragseingängen, nun mit den Folgen der Corona-Krise zu kämpfen. Zum einen gilt es, vorhandene Aufträge bei Neubau und Service unter den erschwerten Bedingungen abzuarbeiten, zum anderen gilt es, neue Aufträge weltweit zu generieren. Die derzeitigen Reisebeschränkungen sind eine der vielen Herausforderungen. Daher ist die Branche grundsätzlich zufrieden mit den beschlossenen Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung zur Überbrückung.  Es ist zu beobachten, dass die Corona- Krise Maßnahmen zur Digitalisierung und Diversifizierung in den Unternehmen beschleunigt. Langfristig wird die Branche auch von der jetzt beschlossenen Wasserstoffstrategie profitieren, denn die Power-to-X Anwendungen werden gerade im maritimen Bereich dringend gebraucht. 
 
Die erste "hybride" (online plus Präsenz) Pressekonferenz der AG Marine Equipment war auf beiden Seiten gut besucht. Wir werden dieses neue Format ausbauen. 

Die Pressenotiz sowie unser aktuelles Statistikblatt "Daten und Fakten 2020" zur Branche finden Sie anhängend an diesem Artikel zum Download.

Für weitere Informationen zu diesem Bereich wenden Sie sich bitte an

Dr. Jörg Mutschler, VDMA, LV Nord und Marine Equipment and Systems
Tel.: +49 40 507 207-11, E-Mail: joerg.mutschler@vdma.org

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