Russland startet Afrika-Initiative

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Eurasische Wirtschaftsunion plant Freihandelsabkommen mit Ägypten

Russland sieht in Afrika einen potenziellen Absatzmarkt. Dreh- und Angelpunkt der russischen
Afrikainitiative sind Industriezonen in Ägypten und in Simbabwe.

Mittelfristig soll sich der Handel zwischen Russland und Afrika wertmäßig verdreifachen. An diesem Ziel arbeiten das Russische Exportzentrum und die Afrikanische Export-Import-Bank (Afreximbank) gemeinsam. 

Das Tor nach Afrika sind Ägypten und Simbabwe. Dreh- und Angelpunkt der russischen Exportinitiative ist eine Industriezone am Hafen East Port Said am Nordende des Suezkanals. Von 2020 bis 2022 soll die Industriezone errichtet werden.

Der russische Ölkonzern Lukoil will im Kongo Projekte zur Verflüssigung von Erdgas umzusetzen. Dafür erwarb der Konzern für 800 Millionen US-Dollar einen 25 prozentigen Anteil am Offshore-Gasfeld "Marine XII" vom afrikanischen Erdgasunternehmen New Age (African Global Energy). Dabei handelt es sich um eine Produktionslizenz für ein 571 Quadratkilometer großes Gasfeld im kongolesischen Festlandsockel des Atlantischen Ozeans.

Rosneft, der größte russische Ölkonzern, ist mit einem Anteil von 30 Prozent am Gasfeld "Zohr", das vor der ägyptischen Küste liegt, beteiligt. Es ist das größte Erdgasvorkommen im Mittelmeer mit einem Volumen von 850 Milliarden Kubikmeter. Weitere Abbaurechte am Zohr-Gasfeld besitzen die italienische Eni (50 Prozent), die britische BP (10 Prozent) und die Mubadala Petroleum aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (10 Prozent).

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Verena Röschmann, VDMA, Marine Equipment and Systems
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