Deutsch-schottische Wirtschaftsbeziehungen werden enger

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Internationalisierung der schottischen Wirtschaft schreitet voran

Schottland ist seit 1707 Teil des Vereinigten Königreichs. Die schottische Landmasse umfasst circa ein Drittel der britischen Insel. Mit rund 5,4 Millionen Einwohnern leben aber nur 8 Prozent der britischen Bevölkerung in Schottland. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schotten lag 2018 bei umgerechnet 183,6 Milliarden Euro, das entspricht 7,7 Prozent der Wirtschaftsleistung des gesamten Königreichs.

Auch wenn Schottland im Vergleich zu England nur einen Bruchteil zum britischen BIP beiträgt, rangiert die Wirtschaftsleistung der Schotten vor 11 der 28 europäischen Mitgliedstaaten und ist mit dem Niveau Griechenlands zu vergleichen.

Die Energiebranche trägt wesentlich zur schottischen Wirtschaft bei. Schottland verfügt über die größten Ölreserven in der EU. Das Land ist in den letzten Jahren aber auch zum Vorreiter bei erneuerbaren Energien geworden. Die schottische Regierung hat noch ehrgeizigere Klimaziele als das gesamte Vereinigte Königreich verabschiedet und möchte die Treibhausgasemissionen bis 2045 auf null senken.

Die installierte Stromerzeugungskapazität aus erneuerbaren Energiequellen hat sich zwischen 2008 und 2018 verzehnfacht und lag Ende 2018 bei 10 Gigawatt. Die Onshore-Windkraft erzielte dabei einen Anteil von rund 71 Prozent, bietet aber noch viel  Ausbaupotenzial. Wichtig sind zudem Offshore-Windkraft, Wasserkraft, Photovoltaik und Bioenergie. Neben der bereits installierten Kapazität sind mehrere Offshore-Windparks im schottischen Gewässer entweder in Planung oder im Bau. Die langjährigen Erfahrungen im Offshore-Öl- und Gassektor haben im Bereich Offshore-Windkraft Synergieeffekte verursacht. Diese vereinfachen die Planung,  den Bau und die Wartung von Anlagen im Meer.

Quelle: gtai

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Verena Röschmann, VDMA, Marine Equipment and Systems
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