Maritime Energiewende - Eine Industrie auf Kurs

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Was hat sich seit dem Start unserer Initiative "Maritime Energiewende" in der Branche getan? Eine ganze Menge! Hier finden Sie eindrucksvolle Beispiele, welchen Beitrag die Industriemotorenbranche zur Maritimen Energiewende leistet.

Der Kurs ist abgesteckt: Die Treibhausgasemissionen in der internationalen Schifffahrt sollen, verglichen mit dem Jahr 2008, bis 2050 um mindestens 50 Prozent sinken. Das Ziel ist ambitioniert, gerade vor dem Hintergrund der prognostizierten kräftigen Steigerungen im Seeverkehr.

Die Motoren- und Systemhersteller im VDMA trifft diese historische Entscheidung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO nicht unvorbereitet: Schon zur Nationalen Maritimen Konferenz 2017 haben wir eine Roadmap für das Gelingen der Maritimen Energiewende vorgestellt, die unverändert gültig ist.

Technologisch hat sich allein in den vergangenen zwei Jahren viel für eine saubere Schifffahrt
getan: Neben der permanenten Weiterentwicklung von traditionellen Technologien hat die Branche massiv in die Entwicklung von Gasmotoren und in Techniken zur Hybridisierung investiert. Einige besonders interessante Projekte, die exemplarisch die technischen Optionen darstellen, möchten wir Ihnen auf den folgenden Seiten vorstellen.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil für den Erfolg des eingeleiteten Wandels ist aus unserer Sicht die Power-to-X-Technologie: Nur mit Hilfe alternativer, regenerativ erzeugter Kraftstoffe kann für die Schifffahrt eine Abkehr von fossilen Kraftstoffen erfolgen. Die Entscheidung der IMO ist ein Meilenstein im Hinblick auf die Einführung solcher eFuels, da die Ziele ohne den Einstieg in diese Technologie nicht erreichbar sind. Darüber hinaus ermöglichen eFuels eine über 50 Prozent hinausgehende Reduktion der Treibhausgasemissionen – und bieten damit eine Perspektive an, auch die weitergehenden Ambitionen einer 70- bis 100-prozentigen Reduktion zu erreichen.

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie hier.