Erste Öl- und Gaskonferenz in Angola

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Angola arbeitet seit Amtsantritt von Präsident João Lourenço an einem besseren Investitionsklima, auch für den Öl- und Gassektor. Mehr dazu gibt es im Juni auf einer Branchenkonferenz.

Mit einer Förderung von rund 1,6 Millionen Barrel pro Tag ist Angola der zweitgrößte afrikanische Ölerzeuger. Die Wirtschaft hängt am Tropf des schwarzen Goldes: Mehr als 90 Prozent der Exporterlöse stammen aus dem Petrogeschäft, etwa die Hälfte der Staatseinnahmen werden daraus generiert. Sinkende Produktionsniveaus - BMI Research meldet für den Juli 2018 an die 1,4 Millionen Barrel pro Tag - und der niedrige Ölpreis haben die Wirtschaft stark in Mitleidenschaft gezogen.

Nun geht die angolanische Öl- und Gasindustrie im Wettbewerb um ausländische Investoren neue Wege. Erstmals wird vom 4. bis 6. Juni in der Hauptstadt Luanda die Angola Oil & Gas stattfinden. Im Fokus steht die gesamte Wertschöpfungskette: Vor- und nachgelagerte Bereiche, Planung, Bau, Rechts-, Beratungs- und Finanzdienstleistungen sowie Projekte aus dem Bereich der Energieerzeugung.

Im direkten Kontakt mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, bei Podiumsdiskussionen und einer Ausstellung will sich die Branche als attraktiver Investitionspartner präsentieren. Veranstalter ist Africa Oil & Power (AOP) in Zusammenarbeit mit dem angolanischen Erdölministerium. 

Quelle: gtai

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Verena Röschmann, VDMA, Marine Equipment and Systems
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