Neue Chancen im türkischen Windenergiesektor

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Einstieg ins Offshore-Geschäft steht bevor

Die Türkei plant den Bau ihres ersten Offshore-Windparks. Investoren konnten sich bis 23. Oktober um das Großprojekt bewerben. Auch sonst bietet die Branche gute Geschäftschancen.

Die Türkei setzt auf den Ausbau der Windenergie. Das Ministerium für Energie und Naturressourcen veröffentlichte im Staatsanzeiger (Resmi Gazete) vom 21. Juni 2018 eine Ausschreibung für den Aufbau des ersten Offshore-Windenergieparks des Landes mit einer geplanten Kapazität von 1.200 Megawatt. An dem Wettbewerb mit einer Bietungsfrist bis zum 23. Oktober 2018 durften sich ausschließlich juristische Personen beteiligen. Es war
allerdings möglich, sich mit anderen Firmen zu Konsortien zusammenzuschließen.

Nach den Worten des Präsidenten des türkischen Windenergieverbandes TÜREB, Mustafa Serdar Ataseven, wird der geplante Offshore-Windpark voraussichtlich in den nordwestlichen Küstengebieten bei Gelibolu, Sarköy oder Kiyiköy entstehen. In der ersten Projektphase ist der Aufbau einer Kapazität von 840 Megawatt vorgesehen.

Die restlichen 360 Megawatt sollen in sechs Jahren fertiggestellt werden. Es sollen Turbinen mit einer Leistung von jeweils mindestens 6 Megawatt eingesetzt werden. Bei den Ausrüstungen wird ein lokaler Lieferanteil von 60 Prozent angestrebt. Die Laufzeit der Betriebslizenz soll 30 Jahre betragen.

Quelle: gtai

Der vollständige Bericht kann angefordert werden bei

Verena Röschmann, VDMA, Marine Equipment and Systems
Tel.: +49 40 507 207-11, E-Mail: verena.roeschmann@vdma.org