Globaler Kreuzfahrtschiff-Auftragsbestand jetzt bei 120 Schiffen mit über 270.000 Passagierplätzen

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Vierzig Kreuzfahrtschiffe wurden in den letzten 12 Monaten neu bestellt. Dies brachte das Auftragsbuch für Kreuzfahrtschiffe Anfang November auf neue Rekordwerte von 120 Neubaubestellungen mit insgesamt 273.264 Passagierplätzen. Die Neubauaufträge reichen bis in das Jahr 2027.

Im Oktober gab es Auftragsmeldungen von vier Kreuzfahrtreedereien:

Zum einen bestellte die zu Royal Caribbean gehörende Silversea Cruises zwei Schiffe bei der Meyer Werft zur Ablieferung in den Jahren 2022 und 2023 sowie ein drittes, kleineres Schiff für das Fahrtgebiet Galapagos, das 2020 in Dienst gestellt werden soll.

Ebenfalls im Oktober hat MSC Cruises seine Pläne für den Einstieg in das Luxussegment formalisiert und vier Schiffe mit jeweils 1.000 Passagierplätzen bei Fincantieri bestellt, mit jährlichen Ablieferung von 2023 - 2026. Mit ihrer Flotte von Mega-Kreuzfahrtschiffen und mittlerweile vier Luxusschiffen fehlt MSC nur noch der Einstieg in das Segment der Expeditionskreuzfahrten.

Die Hurtigruten in Norwegen machten ihre Bestellung bei Kleven für ein drittes Schiff des Explorer-Typs offiziell, das im zweiten Quartal 2022 abgeliefert werden soll.

Schließlich sicherte sich Virgin Voyages einen weiteren Bau-Slot bei Fincantieri für die Lieferung eines weiteren Schiffes der sogenannten „Lady-Class“ bis Ende 2023, so dass die erste Schiffsserie dieses neuen Kreuzfahrtunternehmen nun aus vier Schiffen besteht.

Bei einem aktuellen Auftragsbestand von 120 Schiffen liegt die durchschnittliche Passagierkapazität pro Schiff bei 2.356 Passagieren sowie die durchschnittlichen Tonnage bei 94.941 BRZ. Der durchschnittliche Baupreis pro Passagierplatz wird von Cruise Industry News auf 252.950 US-Dollar geschätzt.

 

Quelle: www.chruiseindustrynews.com

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