Fincantieri will China-Aktivitäten ausbauen

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Erst waren es nur Kreuzfahrtschiffe, nun will der italienische Werftenkonzern Fincantieri die Zusammenarbeit mit der chinesischen Staatswerft CSSC auf alle Segmente des Handelsschiffbaus ausweiten.

Fincantieri und die China State Shipbuilding Corporation (CSSC) haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Geplant ist, die Zusammenarbeit über das Joint Venture für die ersten in China gebauten Kreuzfahrtschiffe hinaus auszubauen.

Gemeinsam wollen die beiden Werftengruppen Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu Schiffen für die Öl- und Gasindustrie, zu Megayachten, Spezialschiffen, Stahlinfrastrukturen, aber auch zu Schiffbauprojekten und Zulieferkomponenten wie Kreuzfahrtkabinen oder Innenausstattung initiieren und gemeinsam eine zuverlässige Lieferkette in China aufbauen.
Eine gemeinsame und paritätisch besetzte Arbeitsgruppe soll bis Ende des Jahres Vorschläge erarbeiten und die Marktchancen analysieren. Dabei sollen auch die jeweiligen Lieferantennetzwerke einbezogen werden.

Im Februar 2017 hatten Fincantieri, CSSC und Carnival Corporation einen Vertrag über den Bau von zwei Kreuzfahrtschiffen mit einer Option für weitere vier Schiffe auf der Werft Shanghai Waigaoqiao Shipbuilding (SWS) geschlossen. Zudem bestehen Verträge zwischen Fincantieri mit Huarun Dadong Dockyard (HRDD)im Bereich Schiffsreparatur/-umrüstung.

Quelle: hansa-online.de