Deutschland: Firmengemeinschaft dreier Unternehmen zum Bau, Besitz und Betrieb eines LNG-Importterminals in Norddeutschland gegründet.

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Gasunie LNG Holding BV, Oiltanking GmbH und die Vopak LNG Holding BV gaben an, dass die German LNG Terminal GmbH Deutschland die Möglichkeit zur Streuung seiner Bezugsquellen für Gaslieferungen sowie auch Schiffen und Lkw eine Alternative für emissionsarmen Treibstoff bieten soll.

Gasunie LNG Holding BV, Oiltanking GmbH und die Vopak LNG Holding BV gaben an, dass die German LNG Terminal GmbH Deutschland die Möglichkeit zur Streuung seiner Bezugsquellen für Gaslieferungen sowie auch Schiffen und Lkw eine Alternative für emissionsarmen Treibstoff bieten soll.

Weiterhin soll das Unternehmen die Be- und Engladung von LNG-Schiffen anbieten, die Lagerung von LNG, die Wiederverdampfung und die Verteilung in das Erdgas-Netzwerk durch LKW und Frachtkähne.

Die Entwicklung des deutschen LNG-Terminals konzentriert sich zur Zeit auf den Standort Brunsbüttel. Dort würde man von der Nachbarschaft des Hamburger Hafens profitieren und die Industrieunternehmen dieser Region stellen ein attraktives Geschäftsumfeld für das Joint Venture dar. Der Nord-Ostsee-Kanal befindet in ebenfalls in direkter Nähe so dass die skandinavischen Länder und die Osee-Anrainerstaaten ebenfalls leicht erreichbar sind.

Um Marktinteresse zu gerieren und um die Kundenwünsche genauer überblicken zu können, wurde am 17.01.2018 ein „Open Season“-Verfahren gestartet. Dies war ein weiterer Meilenstein zur Entwicklung des ersten deutschen LNG-Terminals, dessen Planungsbeginn im Juli letzten Jahres lag, als die drei Unternehmen die kartellrechtliche Freigabe der EU zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens erhielten. 

Der Bau des LNG-Terminals ist nach Abschluss der Investitionsplanung für das Jahr 2019 vorgesehen und die Inbetriebnahme für das letzte Quartal 2022.

Quelle: LNG Ships & Terminals Newsletter