LNG-Förderung in der Seeschifffahrt

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Erster Aufruf für BMVI-Förderprogramm für LNG-Aus-/Umrüstung.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat den Ersten Aufruf zur Antragseinreichung zur „Richtlinie für die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff“ veröffentlicht hat.

Ziel des BMVI-Förderprogramms ist es, den Einsatz von LNG in der deutschen Seeschifffahrt voranzutreiben. Die Fördermittel werden aus der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) zur Verfügung gestellt, die bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 278 Millionen Euro für alle Verkehrsträger bereithält.

LNG als Schiffskraftstoff trägt zur Senkung der Treibhausgas- und der Luftschadstoffemissionen bei. Im Gegensatz zu herkömmlichen, ölbasierten Schiffskraftstoffen verursacht LNG keinerlei Schwefeloxid-Emissionen (SOx). Stickoxid-Emissionen (NOx) werden im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen um bis zu 90 Prozent und Partikel-Emissionen um ca. 98 Prozent reduziert.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die Eigentümer eines Schiffes sind oder einen Schiffsneubau planen, sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts. Projekte können je nach Unternehmensgröße mit bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt werden.

Punkt 5 des Förderaufrufs spezifiziert die Anforderungen an die Anträge.
Den Förderaufruf sowie die Unterlagencheckliste können mit beiliegendem Antwortbogen bei uns angefordert werden.

Die Anträge können bis zum 28. Februar 2018 eingereicht werden auf der Homepage der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) unter

https://www.bav.bund.de/DE/3_Aufgaben/7_Foerderung_LNG/2_Antragsverfahren/Antragsverfahren_node.html